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Schokoladenwerkstatt

LERNEN IN PROJEKTEN » Schokoladenwerkstatt

"Die Klassen 5 und 6 haben Projekttage gehabt, die sich "Schokoladenwerkstatt" nannten. Wir haben selbst Schokolade hergestellt, die wir mit nach Hause nehmen konnten, aber eigentlich war das nicht das Wichtigste.

Wenn wir Schokolade essen, denken wir gar nicht darüber nach, wie sie eigentlich hergestellt wird. Wir wollen nur möglichst viel Schokolade oder Kakao für wenig Geld.

An den Projekttagen haben wir gelernt, dass der Anbau von Kakao sehr mühsam ist. Die Kakaobauern kriegen nur ganz wenig Geld. Sie haben keine vernünftigen Geräte und ernten nur kleine Mengen, weil die Bäume oft krank sind. Um Lohnkosten zu sparen, müssen Kinder arbeiten. Oft dürfen diese Kinder nicht mehr zu Hause wohnen und werden zum Arbeiten verschleppt. Manche wissen gar nicht, in welchem Land sie eigentlich sind, sie gehen nie zur Schule und arbeiten jeden Tag 14 Stunden. Und sie ernten genau die Kakaobohnen, die wir später als Schokolade essen.

Doch es gibt auch viele Organisationen, die sich dafür einsetzen, dass niemand so ausgebeutet wird. Wir können das unterstützen. Wenn wir darauf achten, dass die Schokolade, die wir kaufen, fair gehandelt wurde (das steht drauf), unterstützen wir nur Kakaoplantagen, die fair mit ihren Arbeitern umgehen. Das alles haben wir in dem Projekt von Felix Becker erfahren. Wir wünschen uns, dass möglichst viele beim nächsten Schokoladeneinkauf darauf achten!"

Westfalenpost vom 24.11.2015 | 08:00
Bei Sekundarschülern geht es um Schokolade


Foto: Armin Obalski

Rüthen. Rüthens Sekundarschüler sind Konsumenten von Schokolade. Bei Projekttagen befassen sie sich nun mit der Rolle der Produzenten und den Herstellungsbedingungen.

Klar, Schokolade mögen sie alle gerne. Felix Becker hätte die 26 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a der Privaten Sekundarschule in Rüthen genauso gut fragen können, ob sie Schulfrei haben möchten – das „Ja“ wäre ebenso einhellig ausgefallen. Nicht anders wird es in den anderen drei Klassen der Jahrgangsstufen 5 und 6 gewesen sein, in denen der Rüthener in den vergangenen Tagen sein Projekt der Schokoladen-Werkstatt durchführte. Doch es geht dem Referenten für Globales Lernen von der Initiative „Welt im Wandel“ nicht nur um die Freude am Naschen, sondern darum, den Kindern bewusst zu machen, woher das eigentlich kommt, was sie sich so gerne in den Mund schieben. „Projekttage des globalen Lernens über Menschen, Migration und Miteinander“ bietet der 27-Jährige an. Die Schokoladen-Werkstatt ist ein Baustein davon. Dass Schokolade (leider) nicht auf Bäumen wächst, wissen die Kinder. Aber wo kommt sie eigentlich her? Aus der Fabrik, so viel ist klar. Doch einer der Hauptrohstoffe, erfahren sie, wächst tatsächlich auf Bäumen. In tropischen Ländern wird die Kakaobohne angebaut, geerntet und in ersten Schritten auch verarbeitet – doch fair geht es dabei nur in wenigen Fällen zu, was die Behandlung und vor allem Entlohnung der Arbeiter betrifft. Bei einem Rollenspiel erfahren die Schüler, wie viele Schritte erforderlich sind, bis eine Tafel Schokolade bei ihnen von der Hand in den Mund landet.

Im Film, den Felix Becker zum Abschluss des Projekttages zeigt, wird dies noch drastischer dargestellt. Es geht um Kinderarbeit und darum, dass es auch anders geht: Fairer Handel lautet das Stichwort, um solche Auswüchse abzustellen. Produktionsgenossenschaften sind eine Möglichkeit, damit nicht nur die Plantagenbesitzer beim Kakaoanbau auf ihre Kosten kommen.
Schwere Kost für Fünft- und Sechtsklässer, wobei Felix Becker die Schokoladen-Werkstatt schon ab dem dritten Schuljahr anbietet? Offensichtlich nicht. Die Schülerinnen und Schüler sind mit Spaß dabei, und dass sie auch etwas Lernen, daran hegt er ebenso wenig Zweifel, wie das Klassenlehrerteam der 6a, Agnes Kösters-Großböhmer und Bernd Witthaut. „Es ist schön, wenn Schule und Lernen Spaß machen; mir ist aber wichtig dabei, den Blick auf die Zusammenhänge zu lenken“, sagt Felix Becker.
Im konkreten Fall geht es ihm darum, die Kinder zu einem bewussteren Umgang mit Schokolade zu bringen, die einerseits als Konsumartikel, andererseits aber eben als Genussmittel gilt. Dazu passt, was sich der Rüthener wünscht: „Vielleicht denken die Kinder beim nächsten Schokoladeessen daran, wie viele an der Herstellung beteiligt sind – und überlegen, ob die Produktion wohl ohne Kinderarbeit erfolgt ist.“


Bewusstsein stärken
Das Thema Schokoladenproduktion ist eines, das besonders in die Vorweihnachtszeit passt und so haben sowohl der Referent wie auch die Lehrer die Termine bewusst gewählt. „Wir wollen das Bewusstsein der Schüler stärken für den Umgang mit Lebensmitteln allgemein und in diesem Fall mit Schokolade“, betont Agnes Kösters-Großbröhmer. Dabei greift die Private Sekundarschule schon Unterrichtsinhalten vor, die eigentlich erst ab dem 7. Schuljahr auf dem Lehrplan stehen: Das Fach Gesellschaftslehre stellt dabei eine Verbindung von Inhalten aus Erdkunde, Geschichte und Politik dar.

Doch genug der Theorie: In der Schulküche lernen die Sekundarschüler die Praxis kennen und stellen selbst Schokolade her, wenn auch andere als die herkömmliche. So wird die hierzulande kaum erschwingliche Kakaobutter – laut Felix Becker gibt es sie nur in der Apotheke zu 6 Euro pro 50 Gramm – durch Kokosfett ersetzt. Kakaopulver aus Bolivien, wo Becker selbst ein Praktikum gemacht hat, Puderzucker und Kaffeeweißer (Vollmilchpulver und Zucker) sind die weiteren Zutaten. Doch man muss sagen: Nach konzentrierter Arbeit, dem Herausfinden der richtigen Mischung und kräftigem Rühren sieht das Ganze, eingefüllt in Förmchen aus Alufolie, tatsächlich wie eine Tafel Schokolade aus. Und mit einer Krönung aus bunten Zuckerstreuseln und/oder Kokosraspeln kann am Nachmittag jedes Kind seine selbst kreierte Schokolade mit nach Hause nehmen.


Bei Sekundarschülern geht es um Schokolade | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-soest-lippstadt-moehnesee-und-ruethen/bei-sekundarschuelern-geht-es-um-schokolade-id11315151.html#plx1454710600

Doch genug der Theorie: In der Schulküche lernen die Sekundarschüler die Praxis kennen und stellen selbst Schokolade her, wenn auch andere als die herkömmliche. So wird die hierzulande kaum erschwingliche Kakaobutter – laut Felix Becker gibt es sie nur in der Apotheke zu 6 Euro pro 50 Gramm – durch Kokosfett ersetzt. Kakaopulver aus Bolivien, wo Becker selbst ein Praktikum gemacht hat, Puderzucker und Kaffeeweißer (Vollmilchpulver und Zucker) sind die weiteren Zutaten. Doch man muss sagen: Nach konzentrierter Arbeit, dem Herausfinden der richtigen Mischung und kräftigem Rühren sieht das Ganze, eingefüllt in Förmchen aus Alufolie, tatsächlich wie eine Tafel Schokolade aus. Und mit einer Krönung aus bunten Zuckerstreuseln und/oder Kokosraspeln kann am Nachmittag jedes Kind seine selbst kreierte Schokolade mit nach Hause nehmen.

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Doch genug der Theorie: In der Schulküche lernen die Sekundarschüler die Praxis kennen und stellen selbst Schokolade her, wenn auch andere als die herkömmliche. So wird die hierzulande kaum erschwingliche Kakaobutter – laut Felix Becker gibt es sie nur in der Apotheke zu 6 Euro pro 50 Gramm – durch Kokosfett ersetzt. Kakaopulver aus Bolivien, wo Becker selbst ein Praktikum gemacht hat, Puderzucker und Kaffeeweißer (Vollmilchpulver und Zucker) sind die weiteren Zutaten. Doch man muss sagen: Nach konzentrierter Arbeit, dem Herausfinden der richtigen Mischung und kräftigem Rühren sieht das Ganze, eingefüllt in Förmchen aus Alufolie, tatsächlich wie eine Tafel Schokolade aus. Und mit einer Krönung aus bunten Zuckerstreuseln und/oder Kokosraspeln kann am Nachmittag jedes Kind seine selbst kreierte Schokolade mit nach Hause nehmen.

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Doch genug der Theorie: In der Schulküche lernen die Sekundarschüler die Praxis kennen und stellen selbst Schokolade her, wenn auch andere als die herkömmliche. So wird die hierzulande kaum erschwingliche Kakaobutter – laut Felix Becker gibt es sie nur in der Apotheke zu 6 Euro pro 50 Gramm – durch Kokosfett ersetzt. Kakaopulver aus Bolivien, wo Becker selbst ein Praktikum gemacht hat, Puderzucker und Kaffeeweißer (Vollmilchpulver und Zucker) sind die weiteren Zutaten. Doch man muss sagen: Nach konzentrierter Arbeit, dem Herausfinden der richtigen Mischung und kräftigem Rühren sieht das Ganze, eingefüllt in Förmchen aus Alufolie, tatsächlich wie eine Tafel Schokolade aus. Und mit einer Krönung aus bunten Zuckerstreuseln und/oder Kokosraspeln kann am Nachmittag jedes Kind seine selbst kreierte Schokolade mit nach Hause nehmen.

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„Projekttage des globalen Lernens über Menschen, Migration und Miteinander“ bietet der 27-Jährige an. Die Schokoladen-Werkstatt ist ein Baustein davon. Dass Schokolade (leider) nicht auf Bäumen wächst, wissen die Kinder. Aber wo kommt sie eigentlich her? Aus der Fabrik, so viel ist klar. Doch einer der Hauptrohstoffe, erfahren sie, wächst tatsächlich auf Bäumen. In tropischen Ländern wird die Kakaobohne angebaut, geerntet und in ersten Schritten auch verarbeitet – doch fair geht es dabei nur in wenigen Fällen zu, was die Behandlung und vor allem Entlohnung der Arbeiter betrifft. Bei einem Rollenspiel erfahren die Schüler, wie viele Schritte erforderlich sind, bis eine Tafel Schokolade bei ihnen von der Hand in den Mund landet.

Im Film, den Felix Becker zum Abschluss des Projekttages zeigt, wird dies noch drastischer dargestellt. Es geht um Kinderarbeit und darum, dass es auch anders geht: Fairer Handel lautet das Stichwort, um solche Auswüchse abzustellen. Produktionsgenossenschaften sind eine Möglichkeit, damit nicht nur die Plantagenbesitzer beim Kakaoanbau auf ihre Kosten kommen.

Schwere Kost für Fünft- und Sechtsklässer, wobei Felix Becker die Schokoladen-Werkstatt schon ab dem dritten Schuljahr anbietet? Offensichtlich nicht. Die Schülerinnen und Schüler sind mit Spaß dabei, und dass sie auch etwas Lernen, daran hegt er ebenso wenig Zweifel, wie das Klassenlehrerteam der 6a, Agnes Kösters-Großböhmer und Bernd Witthaut. „Es ist schön, wenn Schule und Lernen Spaß machen; mir ist aber wichtig dabei, den Blick auf die Zusammenhänge zu lenken“, sagt Felix Becker.

Im konkreten Fall geht es ihm darum, die Kinder zu einem bewussteren Umgang mit Schokolade zu bringen, die einerseits als Konsumartikel, andererseits aber eben als Genussmittel gilt. Dazu passt, was sich der Rüthener wünscht: „Vielleicht denken die Kinder beim nächsten Schokoladeessen daran, wie viele an der Herstellung beteiligt sind – und überlegen, ob die Produktion wohl ohne Kinderarbeit erfolgt ist.“
Bewusstsein stärken

Das Thema Schokoladenproduktion ist eines, das besonders in die Vorweihnachtszeit passt und so haben sowohl der Referent wie auch die Lehrer die Termine bewusst gewählt. „Wir wollen das Bewusstsein der Schüler stärken für den Umgang mit Lebensmitteln allgemein und in diesem Fall mit Schokolade“, betont Agnes Kösters-Großbröhmer. Dabei greift die Private Sekundarschule schon Unterrichtsinhalten vor, die eigentlich erst ab dem 7. Schuljahr auf dem Lehrplan stehen: Das Fach Gesellschaftslehre stellt dabei eine Verbindung von Inhalten aus Erdkunde, Geschichte und Politik dar.

Doch genug der Theorie: In der Schulküche lernen die Sekundarschüler die Praxis kennen und stellen selbst Schokolade her, wenn auch andere als die herkömmliche. So wird die hierzulande kaum erschwingliche Kakaobutter – laut Felix Becker gibt es sie nur in der Apotheke zu 6 Euro pro 50 Gramm – durch Kokosfett ersetzt. Kakaopulver aus Bolivien, wo Becker selbst ein Praktikum gemacht hat, Puderzucker und Kaffeeweißer (Vollmilchpulver und Zucker) sind die weiteren Zutaten. Doch man muss sagen: Nach konzentrierter Arbeit, dem Herausfinden der richtigen Mischung und kräftigem Rühren sieht das Ganze, eingefüllt in Förmchen aus Alufolie, tatsächlich wie eine Tafel Schokolade aus. Und mit einer Krönung aus bunten Zuckerstreuseln und/oder Kokosraspeln kann am Nachmittag jedes Kind seine selbst kreierte Schokolade mit nach Hause nehmen.

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„Projekttage des globalen Lernens über Menschen, Migration und Miteinander“ bietet der 27-Jährige an. Die Schokoladen-Werkstatt ist ein Baustein davon. Dass Schokolade (leider) nicht auf Bäumen wächst, wissen die Kinder. Aber wo kommt sie eigentlich her? Aus der Fabrik, so viel ist klar. Doch einer der Hauptrohstoffe, erfahren sie, wächst tatsächlich auf Bäumen. In tropischen Ländern wird die Kakaobohne angebaut, geerntet und in ersten Schritten auch verarbeitet – doch fair geht es dabei nur in wenigen Fällen zu, was die Behandlung und vor allem Entlohnung der Arbeiter betrifft. Bei einem Rollenspiel erfahren die Schüler, wie viele Schritte erforderlich sind, bis eine Tafel Schokolade bei ihnen von der Hand in den Mund landet.

Im Film, den Felix Becker zum Abschluss des Projekttages zeigt, wird dies noch drastischer dargestellt. Es geht um Kinderarbeit und darum, dass es auch anders geht: Fairer Handel lautet das Stichwort, um solche Auswüchse abzustellen. Produktionsgenossenschaften sind eine Möglichkeit, damit nicht nur die Plantagenbesitzer beim Kakaoanbau auf ihre Kosten kommen.

Schwere Kost für Fünft- und Sechtsklässer, wobei Felix Becker die Schokoladen-Werkstatt schon ab dem dritten Schuljahr anbietet? Offensichtlich nicht. Die Schülerinnen und Schüler sind mit Spaß dabei, und dass sie auch etwas Lernen, daran hegt er ebenso wenig Zweifel, wie das Klassenlehrerteam der 6a, Agnes Kösters-Großböhmer und Bernd Witthaut. „Es ist schön, wenn Schule und Lernen Spaß machen; mir ist aber wichtig dabei, den Blick auf die Zusammenhänge zu lenken“, sagt Felix Becker.

Im konkreten Fall geht es ihm darum, die Kinder zu einem bewussteren Umgang mit Schokolade zu bringen, die einerseits als Konsumartikel, andererseits aber eben als Genussmittel gilt. Dazu passt, was sich der Rüthener wünscht: „Vielleicht denken die Kinder beim nächsten Schokoladeessen daran, wie viele an der Herstellung beteiligt sind – und überlegen, ob die Produktion wohl ohne Kinderarbeit erfolgt ist.“
Bewusstsein stärken

Das Thema Schokoladenproduktion ist eines, das besonders in die Vorweihnachtszeit passt und so haben sowohl der Referent wie auch die Lehrer die Termine bewusst gewählt. „Wir wollen das Bewusstsein der Schüler stärken für den Umgang mit Lebensmitteln allgemein und in diesem Fall mit Schokolade“, betont Agnes Kösters-Großbröhmer. Dabei greift die Private Sekundarschule schon Unterrichtsinhalten vor, die eigentlich erst ab dem 7. Schuljahr auf dem Lehrplan stehen: Das Fach Gesellschaftslehre stellt dabei eine Verbindung von Inhalten aus Erdkunde, Geschichte und Politik dar.

Doch genug der Theorie: In der Schulküche lernen die Sekundarschüler die Praxis kennen und stellen selbst Schokolade her, wenn auch andere als die herkömmliche. So wird die hierzulande kaum erschwingliche Kakaobutter – laut Felix Becker gibt es sie nur in der Apotheke zu 6 Euro pro 50 Gramm – durch Kokosfett ersetzt. Kakaopulver aus Bolivien, wo Becker selbst ein Praktikum gemacht hat, Puderzucker und Kaffeeweißer (Vollmilchpulver und Zucker) sind die weiteren Zutaten. Doch man muss sagen: Nach konzentrierter Arbeit, dem Herausfinden der richtigen Mischung und kräftigem Rühren sieht das Ganze, eingefüllt in Förmchen aus Alufolie, tatsächlich wie eine Tafel Schokolade aus. Und mit einer Krönung aus bunten Zuckerstreuseln und/oder Kokosraspeln kann am Nachmittag jedes Kind seine selbst kreierte Schokolade mit nach Hause nehmen.

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„Projekttage des globalen Lernens über Menschen, Migration und Miteinander“ bietet der 27-Jährige an. Die Schokoladen-Werkstatt ist ein Baustein davon. Dass Schokolade (leider) nicht auf Bäumen wächst, wissen die Kinder. Aber wo kommt sie eigentlich her? Aus der Fabrik, so viel ist klar. Doch einer der Hauptrohstoffe, erfahren sie, wächst tatsächlich auf Bäumen. In tropischen Ländern wird die Kakaobohne angebaut, geerntet und in ersten Schritten auch verarbeitet – doch fair geht es dabei nur in wenigen Fällen zu, was die Behandlung und vor allem Entlohnung der Arbeiter betrifft. Bei einem Rollenspiel erfahren die Schüler, wie viele Schritte erforderlich sind, bis eine Tafel Schokolade bei ihnen von der Hand in den Mund landet.

Im Film, den Felix Becker zum Abschluss des Projekttages zeigt, wird dies noch drastischer dargestellt. Es geht um Kinderarbeit und darum, dass es auch anders geht: Fairer Handel lautet das Stichwort, um solche Auswüchse abzustellen. Produktionsgenossenschaften sind eine Möglichkeit, damit nicht nur die Plantagenbesitzer beim Kakaoanbau auf ihre Kosten kommen.

Schwere Kost für Fünft- und Sechtsklässer, wobei Felix Becker die Schokoladen-Werkstatt schon ab dem dritten Schuljahr anbietet? Offensichtlich nicht. Die Schülerinnen und Schüler sind mit Spaß dabei, und dass sie auch etwas Lernen, daran hegt er ebenso wenig Zweifel, wie das Klassenlehrerteam der 6a, Agnes Kösters-Großböhmer und Bernd Witthaut. „Es ist schön, wenn Schule und Lernen Spaß machen; mir ist aber wichtig dabei, den Blick auf die Zusammenhänge zu lenken“, sagt Felix Becker.

Im konkreten Fall geht es ihm darum, die Kinder zu einem bewussteren Umgang mit Schokolade zu bringen, die einerseits als Konsumartikel, andererseits aber eben als Genussmittel gilt. Dazu passt, was sich der Rüthener wünscht: „Vielleicht denken die Kinder beim nächsten Schokoladeessen daran, wie viele an der Herstellung beteiligt sind – und überlegen, ob die Produktion wohl ohne Kinderarbeit erfolgt ist.“
Bewusstsein stärken

Das Thema Schokoladenproduktion ist eines, das besonders in die Vorweihnachtszeit passt und so haben sowohl der Referent wie auch die Lehrer die Termine bewusst gewählt. „Wir wollen das Bewusstsein der Schüler stärken für den Umgang mit Lebensmitteln allgemein und in diesem Fall mit Schokolade“, betont Agnes Kösters-Großbröhmer. Dabei greift die Private Sekundarschule schon Unterrichtsinhalten vor, die eigentlich erst ab dem 7. Schuljahr auf dem Lehrplan stehen: Das Fach Gesellschaftslehre stellt dabei eine Verbindung von Inhalten aus Erdkunde, Geschichte und Politik dar.

Doch genug der Theorie: In der Schulküche lernen die Sekundarschüler die Praxis kennen und stellen selbst Schokolade her, wenn auch andere als die herkömmliche. So wird die hierzulande kaum erschwingliche Kakaobutter – laut Felix Becker gibt es sie nur in der Apotheke zu 6 Euro pro 50 Gramm – durch Kokosfett ersetzt. Kakaopulver aus Bolivien, wo Becker selbst ein Praktikum gemacht hat, Puderzucker und Kaffeeweißer (Vollmilchpulver und Zucker) sind die weiteren Zutaten. Doch man muss sagen: Nach konzentrierter Arbeit, dem Herausfinden der richtigen Mischung und kräftigem Rühren sieht das Ganze, eingefüllt in Förmchen aus Alufolie, tatsächlich wie eine Tafel Schokolade aus. Und mit einer Krönung aus bunten Zuckerstreuseln und/oder Kokosraspeln kann am Nachmittag jedes Kind seine selbst kreierte Schokolade mit nach Hause nehmen.

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„Projekttage des globalen Lernens über Menschen, Migration und Miteinander“ bietet der 27-Jährige an. Die Schokoladen-Werkstatt ist ein Baustein davon. Dass Schokolade (leider) nicht auf Bäumen wächst, wissen die Kinder. Aber wo kommt sie eigentlich her? Aus der Fabrik, so viel ist klar. Doch einer der Hauptrohstoffe, erfahren sie, wächst tatsächlich auf Bäumen. In tropischen Ländern wird die Kakaobohne angebaut, geerntet und in ersten Schritten auch verarbeitet – doch fair geht es dabei nur in wenigen Fällen zu, was die Behandlung und vor allem Entlohnung der Arbeiter betrifft. Bei einem Rollenspiel erfahren die Schüler, wie viele Schritte erforderlich sind, bis eine Tafel Schokolade bei ihnen von der Hand in den Mund landet.

Im Film, den Felix Becker zum Abschluss des Projekttages zeigt, wird dies noch drastischer dargestellt. Es geht um Kinderarbeit und darum, dass es auch anders geht: Fairer Handel lautet das Stichwort, um solche Auswüchse abzustellen. Produktionsgenossenschaften sind eine Möglichkeit, damit nicht nur die Plantagenbesitzer beim Kakaoanbau auf ihre Kosten kommen.

Schwere Kost für Fünft- und Sechtsklässer, wobei Felix Becker die Schokoladen-Werkstatt schon ab dem dritten Schuljahr anbietet? Offensichtlich nicht. Die Schülerinnen und Schüler sind mit Spaß dabei, und dass sie auch etwas Lernen, daran hegt er ebenso wenig Zweifel, wie das Klassenlehrerteam der 6a, Agnes Kösters-Großböhmer und Bernd Witthaut. „Es ist schön, wenn Schule und Lernen Spaß machen; mir ist aber wichtig dabei, den Blick auf die Zusammenhänge zu lenken“, sagt Felix Becker.

Im konkreten Fall geht es ihm darum, die Kinder zu einem bewussteren Umgang mit Schokolade zu bringen, die einerseits als Konsumartikel, andererseits aber eben als Genussmittel gilt. Dazu passt, was sich der Rüthener wünscht: „Vielleicht denken die Kinder beim nächsten Schokoladeessen daran, wie viele an der Herstellung beteiligt sind – und überlegen, ob die Produktion wohl ohne Kinderarbeit erfolgt ist.“
Bewusstsein stärken

Das Thema Schokoladenproduktion ist eines, das besonders in die Vorweihnachtszeit passt und so haben sowohl der Referent wie auch die Lehrer die Termine bewusst gewählt. „Wir wollen das Bewusstsein der Schüler stärken für den Umgang mit Lebensmitteln allgemein und in diesem Fall mit Schokolade“, betont Agnes Kösters-Großbröhmer. Dabei greift die Private Sekundarschule schon Unterrichtsinhalten vor, die eigentlich erst ab dem 7. Schuljahr auf dem Lehrplan stehen: Das Fach Gesellschaftslehre stellt dabei eine Verbindung von Inhalten aus Erdkunde, Geschichte und Politik dar.

Doch genug der Theorie: In der Schulküche lernen die Sekundarschüler die Praxis kennen und stellen selbst Schokolade her, wenn auch andere als die herkömmliche. So wird die hierzulande kaum erschwingliche Kakaobutter – laut Felix Becker gibt es sie nur in der Apotheke zu 6 Euro pro 50 Gramm – durch Kokosfett ersetzt. Kakaopulver aus Bolivien, wo Becker selbst ein Praktikum gemacht hat, Puderzucker und Kaffeeweißer (Vollmilchpulver und Zucker) sind die weiteren Zutaten. Doch man muss sagen: Nach konzentrierter Arbeit, dem Herausfinden der richtigen Mischung und kräftigem Rühren sieht das Ganze, eingefüllt in Förmchen aus Alufolie, tatsächlich wie eine Tafel Schokolade aus. Und mit einer Krönung aus bunten Zuckerstreuseln und/oder Kokosraspeln kann am Nachmittag jedes Kind seine selbst kreierte Schokolade mit nach Hause nehmen.

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