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Sekundarschule Rüthen

Schlangenpfad 15

59602 Rüthen

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Private Sekundarschule Rüthen
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Informationsmaterial

Die Schulform Sekundarschule

Infomaterial des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW


Unser Konzept zur  Inklusion

"Gemeinsam verschieden lernen"


Konzept Schulsozialarbeit

SOZIALES LERNEN » Konzept Schulsozialarbeit

Ein Schulsozialpädagoge wird die Zusammenarbeit steuern und koordinieren. Er ist kompetenter Gesprächspartner für Schüler, Lehrer und Eltern in allen schulischen und erziehungsrelevanten Belangen, verfügt über ein Netzwerk außerschulischer diagnostischer und therapeutischer Unterstützungsmöglichkeiten und gestaltet das Schulleben intensiv mit. Brüche in Lern­entwicklungen und schulische Übergänge werden professionell begleitet. Maßgeblich fördert der Schulsozialarbeiter die Mitwirkung der Schüler und stärkt deren personale und soziale Kompetenzen.                                                         (Auszug aus dem pädagogischen Konzept der Privaten Sekundarschule Rüthen)

 

Konzeptionelle Überlegungen zur Schulsozialarbeit

an der Sekundarschule Rüthen

1. Einleitung

Kinder und Jugendliche tragen zunehmend ihre sozialen Bedürfnisse in die Schule.

Schule ist Lern - und Lebensort.

Schulsozialarbeit als eine Form der Jugendhilfe ist ein eigenständiges Angebot in der Schule und wendet sich nach dem Prinzip der Freiwilligkeit präventiv, unterstützend, vertraulich und krisenintervenierend an alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Erziehungsberechtigte.

Durch regelmäßige Präsenz soll sie zum selbstverständlichen Angebot an der Schule werden.

Als aufsuchende Form der Jugendhilfe begibt sie sich unmittelbar an den Ort, wo Kinder und Jugendliche Zeit verbringen, wo wesentliche Entscheidungen über ihre Zukunftschancen fallen und wo Probleme frühzeitig sichtbar werden.

 

2. Strukturdaten

Zum Einzugsgebiet der Privaten Sekundarschule Rüthen gehören die Stadt Rüthen und die umliegenden Ortsteile.

Die Einwohnerzahl des Einzugsgebietes beträgt ca. 12000.

Ein Großteil der Schüler ist in die standorttypischen Sozialstrukturen (verwandtschaftliche Beziehungen, Nachbarschaft, Vereinsleben) eingebunden.

Der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund ist relativ gering. Der Anteil von Kindern aus dem Akademikermilieu ist gering.

 

3. Zielgruppen

Zu den Zielgruppen der Schulsozialarbeit gehören alle Schülerinnen und Schüler, da Schulsozialarbeit  immer auch einen präventiven Auftrag hat. Maßnahmen und Aktionen, die einem guten Schulklima dienen, gehören daher zu den vorrangigen Aufgaben.

Das Angebot der  Einzelfallhilfen gilt besonders für

  • Schüler/innen mit individuellen Beeinträchtigungen
  • Schüler/innen mit instabilem familiären Hintergrund
  • Schüler/innen in Krisen mit Handlungsbedarf

4. Ziele, Methoden, Arbeitsformen

Primäres Ziel der Schulsozialarbeit als Teil der Jugendhilfe ist die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in ihrer schulischen und außerschulischen Entwicklung und die Förderung ihrer sozialen Integration und persönlichen Fähigkeiten.

Schwerpunkte der Schulsozialarbeit

  • regelmäßige Präsenz an den Schultagen, so dass ein Jugendhilfeangebot im  Alltag zu erreichen ist (aufgrund weiter Wege zu anderen Jugendhilfediensten in Rüthen besonders wichtig!)
  • Beratung und Begleitung für Schüler/innen bei schulischen, familiären und sozialen Problemen: Schüler/innen können in den Pausen direkt Kontakt aufnehmen, in Absprache auch während des Unterrichts
  • Vermittlung zu weiteren Institutionen der Jugendhilfe oder Beratungsdiensten
  • Gestaltung von Projekten und sozialer Gruppenarbeit (Angebote zur Förderung der Klassengemeinschaft und Prävention z.B. hinsichtlich Mobbing)
  • Teilnahme an Elternsprechtagen, Angebot von Elternsprechterminen
  • enge Kooperation mit Lehrkräften durch regelmäßige Kontakte, Teilnahme an Konferenzen, Hospitationen im Unterricht u.ä.
  • Interventionen bei schwierigen und konfliktreichen Situationen innerhalb der Schule
  • Teilnahme an Konferenzen, Teamsitzungen und Arbeitskreisen
  • Mitarbeit bei der Planung und Durchführung von Schulveranstaltungen, Projekten, Festen und Klassenfahrten
  • Mitarbeit bei der Zusammensetzung der Eingangsklassen
  • Unterstützung bei der beruflichen Orientierung – „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA)
  • Teilnahme an pädagogischen  Arbeitskreisen

Beim Angebot aller sozialpädagogischen Hilfen gelten das Prinzip der freiwilligen Inanspruchnahme und das Gebot der Schweigepflicht, da die notwendige Vertrauensbasis auch äußerlich gesichert sein muss.

Projekt „Teamentwicklung“ an der Sekundarschule Rüthen

Die Struktur des Schulalltages verlangt von Kindern grundsätzlich, dass sie miteinander auskommen. In der Schule verbringen sie sehr viel Zeit in Gruppen, in denen sie automatisch vielfältige soziale Erfahrungen machen. Es ist die Aufgabe der Schule, diese Erfahrungen positiv zu lenken und den Kindern somit wichtige soziale und personale Kompetenzen zu vermitteln. Soziales Lernen kann als gleichwertig zum Wissenserwerb angesehen werden.

Sinnvoll erscheint eine Kombination aus „Sozialen Trainingseinheiten“ mit ausschließlich sozialpädagogischen Methoden (durch die Sozialpädagogin) als feste Unterrichtseinheiten  und eine zusätzliche Integration der Sozialpädagogin in den Fachunterricht (als Team mit der jeweiligen Lehrkraft).

Inhalte sozialer Trainingseinheiten

Übungen zur Förderung folgender Kompetenzen (Beispiele)

  • Stärken und Schwächen erkennen
  • Selbstwertgefühl
  • Umgang mit Aggressionen und Wut
  • Spannungsabbau
  • Angemessene Kontaktaufnahme
  • Zuhören
  • Sich in andere hineinversetzen können
  • Mit anderen zusammenarbeiten
  • Angemessene Kritik üben und annehmen
  • Sich entschuldigen können
  • Kompromisse schließen
  • Rücksichtnahme

Die eingesetzten Methoden und Übungen haben einen hohen Aufforderungscharakter und dienen sowohl der Sozialkompetenz Einzelner als auch der Förderung der Klassengemeinschaft.

Teamstunden

Während der Teamstunden kann die Sozialpädagogin  den Fachunterricht durch sozial-pädagogische Methoden ergänzen, die Schüler und Schülerinnen im Unterricht erleben und die Gruppendynamik der Klasse beobachten und lenken.

Fächerübergreifend kann sie pädagogische Themen in den Fachunterricht einbringen.

Beispiele:

  • Umgang mit neuen Medien (Deutsch, Gesellschaftslehre)
  • Toleranz (Religion, Gesellschaftslehre)
  • Kinderrechte (Gesellschaftslehre)
  • Gesunde Ernährung (Naturwissenschaften)
  • Erwachsen werden (Deutsch, Religion, Naturwissenschaften, Gesellschaftslehre)
  • Freundschaft (Religion, Deutsch, Kunst)

 

Beratungsangebot der Schulsozialarbeit

In Zusammenarbeit mit der Sozialpädagogin soll an unserer Schule ein Beratungsnetz, in dem Schulleitung, Klassenlehrer und Fachlehrer beratend tätig sind und eng miteinander kooperieren, aufgebaut werden. Das Beratungsangebot kann sowohl von Eltern, Schülern als auch von Lehrern genutzt werden. Die Sozialpädagogin versucht über die Schule hinaus das soziale Umfeld einzubeziehen und die Beratung durch Gespräche mit den Eltern und außerschulischen Institutionen zu ergänzen.

Die Beratung ist präventiv, unterstützend, bei Krisen intervenierend und immer vertraulich.

Ein Beratungsraum für die Schulsozialpädagogin steht zur Verfügung.

 

Einzelberatung/Gruppenberatung

  • Bei Problemen im Alltag, in der Familie, im sozialen Umfeld
  • Bei Schulschwierigkeiten, Lernproblemen, Schulunlust,
  • Bei Konzentrationsschwierigkeiten 
  • Bei Problemen in Freundschaften, bei Streit und Konflikten
  • Unterstützung und Vermittlung von Hilfsangeboten in akuten Krisen- und Konfliktsituationen
  • Bei beruflicher Orientierung
  • Bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen z.B. für eine Praktikumsstelle
  • Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf bzw. in die Sekundarstufe II

Schüler können sich direkt an die Sozialpädagogin wenden oder der Kontakt wird durch Lehrer vermittelt.

Elternberatung

  • Unterstützung von Eltern im Umgang mit der Schule
  • Einzelfallberatung in Krisensituationen
  • Absprache von Maßnahmen mit Lehrern
  • Vermittlung von Fachberatung in Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen
  • Unterstützung bei der Beantragung von Zuschüssen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket

Lehrerberatung

  • Beratung und Unterstützung in Konfliktsituationen mit einzelnen Schülern oder der Klasse
  • Bearbeitung von Konflikten in gruppendynamisch bedeutsamen Vorgängen
  • Hospitationen
  • Schülerbeobachtungen für Berichte an außerschulische Institutionen
  • Kollegiale, interdisziplinäre Zusammenarbeit

Netzwerkarbeit

Eng mit der Beratungsarbeit ist die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen verbunden. Kontakte zu Jugendamt, zu Beratungsstellen, zur Agentur für Arbeit, zur Jugendgerichtshilfe, …,  ein intensiver Austausch ist unerlässlich.

Auch mit den Beratungsstellen vor Ort, der Polizei, dem Jugendtreff und anderen öffentlichen und freien Trägern sollte ein regelmäßiger Austausch stattfinden, um die Schule in das Gemeinwesen einzubinden und den Schülern zu vermitteln, dass das, was sie nach der Schule tun, auch innerhalb der Schule Beachtung findet.

Bild des Monats

Phantasietiere

Melissa Rosenberg 5b


 

Termine

Mo 21.08.2017  17 Uhr

Gemeinschaftsaktion

der Eltern

Mensa

Die Mensa öffnet wieder

am Do 31.08.2017


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